Finnische Saunen

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Die Vorzüge einer finnischen Sauna

Mit zu den beliebtesten Schwitzbädern gehört die finnische Variante, in der Heimat auch ein wichtiger Teil der Lebensart. Unter dem Begriff "finnische Sauna" versteht man einen aus Holz verkleideten Raum, wo in regelmäßigen Abständen Aufgüsse mit heißen Steinen gemacht werden. Dies sorgt für eine hohe Luftfeuchtigkeit und eine hohe Temperatur. Man könnte vermuten, dass die Erfindung aus Finnland stammt, doch das stimmt nicht so ganz. Der Historiker Nestor hat herausfinden können, dass Diese bereits um 1110 in Nowgorod existierte. Aber selbstverständlich ändert das nichts an der Bedeutung für die finnische Lebensart. Denn kein finnisches Wort ist weltweit bekannter, als "Sauna".

Sauna für Zuhause

Die Sauna in vielen Ländern gehört Sie zur Kultur und ist fester Bestandteil des Lebens geworden. Je nach Land und Brauch gibt es unterschiedliche Ansätze zur Raumtemperatur beim saunieren. In der Regel liegt die Temperatur einer Sauna zwischen 80° C und 100° C. Durch die kontinuierliche Frischluftzufuhr, aufgeheizt durch den Ofen bleibt die Temperatur im Raum konstant.

Je trockener die Luft im Saunaraum ist umso höher kann mit der Temperatur gefahren werden. Durch die Anordnung der Liege- und Sitzflächen in unterschiedlicher Höhe, ergeben sich unterschiedliche Temperaturbereiche. Eine weitere Möglichkeit die gefühlte Temperatur zu erhöhen ist die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit.

Positive Wirkungsweisen einer Sauna

Saunieren wirkt körperreinigend, härtet Ihren Körper ab und imunisiert Sie so gegen Erkältungskrankheiten. Während des Saunagangs weiten sich die Blutgefäße in der Haut, die Duchblutung nimmt zu. Beim raschen Abkühlen durch Kaltwasserduschen verengen sich die Blutgefäße wieder. Ein positiver Effekt, der die Hautalterung verlangsamt.

Saunieren regt das Imunsystem an: Durch den Wechsel warm kalt entspannt sich die Muskulatur, der Blutdruck wird gesenkt, der Kreislauf und das Immunsystem werden angeregt.

Beim saunieren werden Krankheitserreger abgetötet:Durch das Schwitzen in der Sauna erhöht sich die Körpertemperatur auf bis zu 39°C, dadurch wird eine Art künstliches Fieber erzeugt, das Krankheitserreger abtötet.

Ein Saunagang empfiehlt sich nicht bei Menschen mit Entzündungen, Herz- und Kreislaufkrankeiten, Infektionskrankheiten, Thrombosen oder Menschen die an Krampfadern leiden.

Letztendlich spüren Sie die wohltuende Wirkung und das körperliche Wohlbefinden nach jedem Saunagang. Bei einem Saunagang nach sportlicher Ertüchtigung ist festzustellen, dass der Muskelkater eher ausbleibt, als hätte man die Sauna nicht besucht.