Saunaöfen & Saunasteine


Der Saunaofen – das Herz der Sauna

Der Saunaofen ist der zentrale Mittelpunkt und Wärmeerzeuger. Heutzutage wird meist ein energieeffizienter Elektroofen (Aufwärmzeit ca. 45min - 1 Std.) verwendet, in Gartensaunas allerdings wird Tradition durch einen urigen Holzofen zelebriert. Alternativen bieten sich durch Öl- oder Gasfeuerung zusätzlich, jedoch ist hierzu eine Kaminvorrichtung notwendig.

Saunaöfen aus Edelstahl

Die Kapazität des Ofens sollte pro Kubikmeter Raum auf ca. 1 Kilowatt kalkuliert werden. Bei größeren Anlagen realtiviert sich die Berechnung. Die Installation sollte grundsätzlich durch den Fachmann erfolgen.

Für die Verkleidung des Saunaöfens können Sie aus den Materialien Holz, Keramik und Edelstahl wählen. Wichtig ist, daß die Strahlungswärme die Verkleidung nicht so stark erhitzt, so daß man sich keine Verbrennungen zuzieht.

Der Standort ist meist an der Wand oder im Raummittelpunkt. Bei kleinen Saunakabinen ist ein Unterbankgerät die ideale Lösung.

In der Mitte des Ofens befindet sich ein rostfreier Stahlbehälter zum Befüllen mit Saunasteinen für die spätere Aufgüsse. Die im Ofen verwendeten Heizstäbe sollten auswechselbar sein.


Saunasteine für deine Sauna

Bei einer Heimsauna gibt es Verbrauchsmaterialien und Saunazubehör, welche man von Zeit zu Zeit kaufen sollte, um das Saunavergnügen möglichst gesund und gesundheitsförderlich zu gestalten.

Ist man der glückliche Besitzer einer Sauna zu Hause, kennt man die Problematik der Saunasteine. Diese altern und verbrauchen sich durch die hohe thermische Beanspruchung und müssen von Zeit zu Zeit ausgewechselt werden. Wie oft Saunasteine ausgewechselt werden sollten hängt von der Häufigkeit der Saunagänge im Jahr ab. Meistens erkennt man dies jedoch an den Steinen selber.

Saunasteine werden im Saunaofen erhitzt und geben die Wärme an die umliegende Luft in der Sauna ab.

PERI Saunasteine

Saunasteine - eine wichtige Komponente des Saunaofens

Für die Sauna das wohl wichtigste Wärmespeicherdetail, auf dem Ofen anspruchsvoll drapiert (die kleinen Steine nach unten, die großen Steine nach oben) - die Saunasteine:

  • klassische - inzwischen runde (staubt und bröselt nicht, der Aufguß verteilt sich gleichmäßiger) Olivindiabas (Tiefengestein)
  • Saunagranit
  • Speckstein Aufgrund des extremen Aufheizen der Steine von mehreren hundert Grad und des schockartigen Abkühlens durch Aufgüsse splittern diese leicht und sollten selbst im Privatbereich im Laufe von 1,5 bis 2,5 Jahren ausgetauscht werden.

Saunasteine - Was muss man beachten?

Saunasteine werden in der Sauna auf 90°C bis 100°C erhitzt und speichern die Wärme bis in die Mitte des jeweiligen Steins. Manche Steine sind ebenfalls dafür geeignet zu glühen, jedoch nicht alle. Wird nun durch den Aufguss oder eine Crushed Ice Ladung der Stein schlagartig abgekühlt entsteht eine Spannung welche das Zusammenziehen der Mineralien auf der Oberfläche ausgelöst wird. Diese Spannungen können je nach Alter der Steine zu Rissen oder zum Bruch des Steins führen.

Welche Art von Saunasteinen sollte man wählen?

Es gibt unterschiedliche Materialien und Gesteinsarten, welche sich für die Sauna eignen. Dabei sind die Quarze und Granit am Besten geeignet. Diese haben eine hohe Elastizität der Mineralbestandteile (Wichtig für den Aufguss!) und einen geringen themrischen Ausdehnungsfaktor, sodass ein Bruche vermieden werden kann.