Strahler & Abdeckungen für Infrarotkabinen


Strahler für Infrarotsaunen

Wie es in traditionellen verschiedene Saunaöfen, Steine und Aufgußmethoden gibt, so gibt es auch verschiedene Strahler für Infrarotwärmekabinen. Diese haben je nach Typ verschiedene Größen, Wärmeflächen und Intensitätsmöglichkeiten. Schon beim Kauf der Infrarotkabine muss man sich daher auch für einen Strahlertyp entscheiden. Es wird zwischen Punktstrahlern, Hinterwand-Folienstrahlern und Flächenstrahlern unterschieden.

Die klassischen Strahlerkabinen gehören zur Kategorie der Punktstrahler und sind in der Kabine an strategisch wichtigen Punkten angebracht. Bei diesem Typ kommen häufig Quarzsand-, Keramik- oder Magnesium-Oxyd-Strahler zum Einsatz. Die Strahler bestehen aus einem Reflektor, der Heizwendel und einem Schutzgitter.

Die Heizwendel kann sowohl einstrangig sein, als auch U-förmig, wobei letztere natürlich eine bessere Abstrahlwirkung hat. Das Schutzgitter ist dringend notwendig, da die sehr große Hitze, die am Rücken befindliche Heizspirale produziert unter Umständen Verbrennungen hervorrufen kann. Punktstrahler haben eine durchschnittliche eine Infrarot Effizienz von 15-40%. Diese Strahler können je nach Typ Infrarot der Varianten A, B und C produzieren. Mehr Informationen zu den Infrarottypen finden Sie hier.

Flächenstrahler sind eine Weiterentwicklung der eben genannten klassischen Strahler. Der Unterschied zu diesen ist die größere Fläche der Strahler, die sich über die gesamte Breite und Tiefe des Sitz- bzw. Liegebereiches erstrecken. Darüber hinaus kommt es an der Oberfläche der Strahler lediglich zu maximal 80°C, sodass Sie sich dort auch anlehnen können bzw. ein Schutzgitter nicht notwendig ist. Der Wirkungsgrad der Flächenstrahler liegt zwischen 45-96%. Sie produzieren Infrarotstrahlung der Variante C.

Gänzlich anders als die außen sichtbar angebrachten Infrarotstrahler sind die Hinterwand-Folienstrahler. Jene werden in speziellen Kammern zwischen der Rückwand und der Innenwand der Kabine angebracht. Der Vorteil ist natürlich, dass man die Strahler nicht sieht, welches vor allem in hölzernen Infrarotkabinen den Anblick nicht schmälert.

Der Nachteil ist allerdings, dass eben durch die Montage die Wärme auch erst durch die Innenwand durchmuss, bis sie den Körper erreichen kann. Das heißt erst einmal, dass es länger dauert, bis die gewünschte Wärme erreicht ist, aber auch dass durch die Streuung durch die Wand die Intensität verringert wird, sodass der maximale Wirkungsgrad bei 30-40% Infrarot liegt. Auch die Heizfolien produzieren Infrarotstrahlung der Variante C.

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