EASY-Serie

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Dampf- und Komplettduschen der EASY-Serie

In fast allen Badezimmern der Welt befinden Duschkabinen unterschiedlichster Ausführungen. Sie werden entsprechend individueller Bedürfnisse und Wünsche in das Gesamtkonzept des Bades eingefügt. Als Fundament einer Duschkabine dient oft die sogenannte Duschwanne. Sie bildet das Auffangbecken des Wassers und tritt in direkten Kontakt zum Benutzer und spielt so für das individuelle Empfinden eine Rolle. Duschwannen können unter Einsatz verschiedener Materialien und Beschichtungstechniken hergestellt werden. So werden Duschwannen aus Blech, welche mittels Tiefziehen in Form gebracht werden mit einem Emaille-Überzug am häufigsten angeboten.

Außerdem kommen mineralische Werkstoffe sowie sonstige Verbundwerkstoffe wie das Sanitäracryl zum Einsatz. Durch die Verwendung von Gussverfahren zur Herstellung von Duschwannen sind Einzelanfertigungen für den individuellen Bedarf relativ einfach möglich und durchaus üblich. Besonders in Haushalten mit älteren oder gehbehinderten Menschen werden oft Duschen mit ebenem Einstieg gewählt. So ist die Stolpergefahr auf dem oft feuchten Boden minimiert. Der ebene Einstieg wird realisiert durch die Verwendung sogenannter Duschtassenelemente. Diese Elemente sind flach und so konstruiert, dass Abflussrohre einfach montiert werden können. Die Oberflächen der Tassenelemente sind zum Bekleben mit Sanitärfliesen geeignet, wodurch ein homogenes Bild im Badezimmer geschaffen wird. Der Aufbau einer Duschkabine erfolgt durch den Fortschritt der Werkstoffentwicklung zunehmend aus hochfestem Glas. Das sogenannte Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) spielt hier eine sehr große Rolle. Gegenüber herkömmlichem Glas zerspringt es erst durch massive Gewalteinwirkung. Im Falle eines Schadens kommt es dann zu vielen kleinen, rundlichen Scherben welche schlimmstenfalls nur zu kleinen Verletzungen führen. Herkömmliches Glas zerspringt üblicherweise zu großen, sehr scharfen Scherben und kann so schwere Verletzungen verursachen.

Neben dem ESG kommt das Acrylglas zur Anwendung. Die Vorteile liegen in der größeren Bruchsicherheit und im geringeren Gewicht. Als Nachteil ist durch die geringere Härte die Anfälligkeit für Kratzer deutlich höher. Auch bei der Gestaltung der Türen kommen viele Varianten zum Einsatz. Die raumeffektivste ist die Schiebetürvariante. Diese setzt jedoch eine seitliche Verschiebbarkeit in der Größe der Tür voraus. Die einfachste Variante ist die Klapptür. Diese ragt jedoch nach dem Öffnen in den Raum, was bei der Planung des Badezimmers bedacht werden muss. Die Falttür beschreibt einen Mittelweg. Hier wird die Eingangstür segmentiert und durch Zusammenfalten mittels Scharnieren geöffnet. Leider sind hier die optischen Gestaltungsmöglichkeiten durch die erhöhte Anzahl der Scharniere begrenzt, zumal diese jeweils mit einem Dichtelement ausgestattet werden müssen.

Die Form der Duschkabine wird durch die Gestaltung der Duschwanne bestimmt. Des Weiteren werden bei der Auswahl der optimalen Dusche Kriterien wie Montage- und Reinigungsfreundlichkeit sowie natürlich der Preis herangezogen.